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DAS FORUM FÜR MILIZOFFIZIERE

CHANCE MILIZ
2017


"Attraktiver Militärdienst - Ein Widerspruch?"
Erwartungen der Angehörigen der Armee und der Öffentlichkeit

Den Bericht in voller Länge
Chance_Miliz_2017_Spezial.pdf (2.82MB)
Den Bericht in voller Länge
Chance_Miliz_2017_Spezial.pdf
(2.82MB)

Die Frage nach der Attraktivität des Militärdienstes wird oft damit beantwortet, dass der Einsatz bei Wind und Wetter nicht attraktiv sein könne. Erst recht nicht, weil die Armeeangehörigen unter Einsatz ihres Lebens das Land zu verteidigen haben. Chance Miliz schaute am 4. November 2017 näher hin. Wie erleben Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten ihre Rekrutenschule und ihre Wiederholungskurse? Was ist tatsächlich der Massstab für einen attraktiven Dienst? Muss der Militärdienst überhaupt attraktiv sein?

Die Bestrebungen, den Militärdienst attraktiver zu machen, sind nicht neu. Mit dem erhöhten Druck auf die Bestände der Armee wird die Forderung nach Anpassungen des Dienstes an die Anforderungen der heutigen Militärdienstleistenden regelmässig Thema in Politik, Gesellschaft und der Armee selbst. Anfang dieses Jahres hat die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SiK-NR) ein entsprechendes Postulat eingereicht (17.3002). Dieses verlangt vom Bundesrat einen Bericht, mit welchen Massnahmen die Attraktivität der Armee gesteigert werden kann.

Eine Annäherung an die Fragestellung involviert auch die Armeespitze. Denn sie definiert die Vorgaben für die Ausbildungsdienste. Aber auch die jungen Milizkader, welche diesen gestalten. Da alles innerhalb der Rahmenbedingungen geschieht welche die Politik schafft, darf auch diese nicht fehlen. Chance Miliz förderte den Dialog mit diesen und weiteren Akteuren.

Zu Beginnen erläuterte der finnischen Oberstleutnant im Generalstab Mano-Mikael Nokelainen die Erfahrungen der Finnischen Streitkräfte. Auch sie mussten sich damit befassen, wie sie den Militärdienst attraktiver und effizienter gestalten können.

KKdt Daniel Baumgartner, Mitglied der Armeeführung und designierter Chef Kommando Ausbildung ab dem 1. Januar 2018, legte dar, was sich mit der Weiterentwicklung der Armee im Ausbildungsdienst ändern wird. Sein Kommando wird mit seinen Unterstellten zukünftig alle Armeeangehörigen ausbilden: vom Rekruten bis zum Höheren Stabsoffizier, Miliz wie Berufsmilitärs. Damit hat er direkten Einfluss auf einen grossen Teil des Militärdienstes, welche die Armeeangehörigen jährlich leisten.

Seinen Erläuterungen wurden Stellungnahmen von Soldaten und Unteroffizieren vor Ort gegenüberstellen. Was erwartet zum Beispiel ein Panzergrenadier, was ein Angehöriger der Sanitätstruppen von seinem Militärdienst? Aus welcher Perspektive betrachtet die Mutter eines Rekruten die Diskussion rund um die Attraktivität des Dienstes in der Schweizer Armee?

Diese Aussagen wiederum nahm ein zweites Podium auf. Nebst KKdt Baumgartner nahm die Präsidentin der SiK-NR, Frau Nationalrätin Corina Eichenberger teil. Zudem nahm Prof. Dr. Manfred Max Bergman vom Institut für Soziologie an der Universität Basel pointiert Stellung zu den am Anlass gemachten Aussagen über die heutigen jungen Menschen. Die Sicht der Wirtschaft brachte Herr Dr. iur. Philipp Gmür, Vorsitzender der Konzernleitung  bei den Helvetia Versicherungen.

Was dabei herauskam lesen Sie im "Chance Miliz 2017 Spezial".

Reservieren Sie sich auf jeden Fall den 3. November 2018 für die nächste Veranstaltung von CHANCE MILIZ. Wir freuen uns auf Sie.

Folgende Sponsoren machen den kostenlosen Anlass finanziell möglich: 

Chance Miliz in Partnerschaft mit «Leadership Talks» vom 11. Januar 2018 im Congress Center Basel. Informationen unter www.leadershiptalks.ch.